Homöopathie

Der Begriff Homöopathie stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie: “ähnlich leiden”.
Krankheit wird in der Homöopathie als ein Störung des Gleichgewichtes von Körper, Geist und Seele verstanden.
Es werden nicht nur Symptome auf körperlicher Ebene berücksichtigt, sondern der Mensch / das Tier wird als “Ganzes” betrachtet und es wird nach der “Causa”, der eigentlichen Ursache gesucht.

Die homöopathische Therapie unserer Tiere hat das Ziel, die Selbstheilungskräfte anzuregen und damit den Gesamtorganismus zu regulieren. Es werden keine “Symptome” bekämpft oder unterdrückt.

Das homöopathische Mittel soll die harmonische Ordnung im Körper wieder herstellen und die Selbstheilungskräfte anregen und unterstützen:

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapie und beruht auf folgendem Grundsatz:

Um sanft, gewiss und dauerhaft zu heilen, wähle in jedem Krankheitsfall eine Arznei, die ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, wie sie heilen soll (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden — Similia simili bus curentur —)

Die Wirkung der Arzneimittel wurden am gesunden Menschen ermittelt. Dies so entstehende Arzneimittelbild eines homöopathischen Arzneimittels ist die Gesamtheit aller Symptome, die bei der Prüfung des Stoffes am gesunden Menschen aufgetreten sind.

Die Herstellung der Arzneimittel erfolgt nach genauer Vorschrift, wie sie im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) festgelegt ist.

Im gesunden Zustand des Lebewesens herrscht die Lebenskraft, die Dynamis (schreibt Hahnemann) uneingeschränkt.
Sie hält alle inneren und äußeren Lebensvorgänge im harmonischen Gleichgewicht, in Ordnung und Harmonie.

Schädigende Einflüsse der inneren und äußeren Lebensvorgänge können den Organismus stören,so dass das ursprünglich harmonische Gleichgewicht in Unordnung gerät. Die Stärke und Dauer der schädigenden Einflüsse, die Konstitution und der Allgemeinzustand unserer Tiere geben den Ausschlag, ob das Tier erkrankt bzw. ob eine Erkrankung plözlich auftritt oder sich langsam entwickelt.

Die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Krankheitsanzeichen ist vielen Menschen abhanden gekommen durch die Hektik unsereres Alltags, durch den persönlichen Lebensweg und andere Umstände.
Dennoch ist es möglich, das Wahrnehmen wieder zu erlangen und zu üben.
Da ein Tier uns seinen Schmerz nicht mitteilen kann, ist hier ganz besonders unsere Wahrnehmung gefragt.

Heilen ist das Bemühen, den kranken Organismus anzuregen, seine ursprüngliche Harmonie und Ordnung wieder herbeizuführen.
Die Natur hat es so eingerichtet, das jedes Lebewesen eine Kraft besitzt, die um Gesundung und Heilwerdung bemüht ist. Hier setzt die homöopathische Therapie an.

Die Homöopathie (homöo = Ähnliches / Pathos=Leiden) unterstützt den Organismus bei seiner Bemühung um Regulation und Selbstheilung.
Die Arznei, die ähnlich den Krankheitszeichen ist, übt einen Reiz aus und erwirkt eine Reaktion. Reagieren ist ein aktives Geschehen. Der erkrankte Organismus reagiert auf die seinem Leiden am ähnlichste Arznei, indem er seine Selbstheilungskräfte mobilisiert. Wobei die Reaktionslage des Tieres mit dem Geschehen eng verknüpft ist.
Der aktive Prozess einer ordnenden Umstimmung führt zur naturgegebenen Besserung der individuellen Krankheit und letztlich zur Heilung!

Grenzen der Homöopathie

  • Diätfehler reguliert man am besten durch Diät.
  • ein Fremdkörper muß manuell oder chirurgisch entfernt werden.
  • bei bestimmten Infektionen und Seuchen wird man die auslösenden Bakterien mit Antibiotika vernichten.
  • bei festgefahrenen Endzuständen muss ggf. operiert werden.
  • bei einem Organ, das atrophisch geworden ist, kann eine Regeneration durch die Homöopathie nicht mehr erwartet werden, denn die Homöopathie ist eine Heilweise mit einem spezifischen Heilreiz, der auf ein reaktionsfähiges Gewebe treffen muß, um eine Selbstheilung einzuleiten.

 

Trotzdem bleibt die Fülle der homöopathisch heilbaren Krankheiten sehr groß!

 
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